los burros bravos
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2014 Berlin

Zusammen mit dem Fat-Bob Stammtisch Rhein-Main, dem wir angehören und über den wir uns getroffen haben, ging es zum Springbreak nach Berlin. Von den Eseln waren Andee, Oscar & Nada, Goran, J.R & Susanne, Thorsten & Heike, Rolf, Mike der Bänker, Marco & Nathalie und shyMike mit auf Tour. Insgesamt waren wir 17 Mopeds.

Tag 1

Treffen auf der Raste Weißkirchen und Start über die Autobahn bis Rohrbrunn. Danach ging es über die Landstraße bis Schweinfurt und über die 70 Richtung Bayreuth. Das Wetter war nicht das Beste, jedoch lief soweit alles gut. In der Nähe von Bamberg fehlte jedoch plötzlich die Hälfte der Truppe. Also fuhren Oscar und J.R. zurück um zu schauen was passiert ist. Nach einiger Suche fanden wir den Rest auf einen Parkplatz, jemand war unachtsam und ist Nathalie in die Seite gefahren. Wäre auch nicht so schlimm gewesen, wenn Nathalie die Füße nicht über die hintere Fußraste gelegt hätte. Diagnose im Krankenhaus, Mittelfußbruch und Ende der Tour für Nathalie und Marco. Etwas genickt sind wir dann, bei dem inzwischen einsetzenden Regen, weiter und gleich in den nächsten Vorfall gefahren. Auf einer einspurigen Autobahnbaustelle ist ein Sprinter einfach von einer kurzen Auffahrt in die Gruppe gefahren, obwohl J.R. als Road Captain im deutlich signalisiert hatte stehen zu bleiben. Susanne konnte nur durch eine Vollbremsung und einen wilden Ritt kreuz und quer über die Fahrbahn einen Unfall verhindern. Das Arschloch ist leider einfach weitergefahren. Bei nun einsetzender Dunkelheit und Temperaturen um die 0 Grad haben wir dann fix und fertig das Hotel "Zur Goldenen Aue" in Triptis erreicht. Nach einer warmen Dusche und einem guten Essen haben wir uns dann erst einmal dem Alkoholvorrat vom Hotel gewidmet.

Tag 2

Fahrt über das Hermsdorfer Kreuz Richtung Potsdam. Obwohl wieder ein Vollpfosten mit einem Audi TT spitz in die Gruppe gefahren ist, war die Fahrt bei strahlendem Sonnenschein eine Wiedergutmachung für den ersten Tag. Nach einer Besichtigung von Potsdam ging es weiter ins Hotel nach Berlin. Am Abend haben wir uns dann mit Kollegen aus Berlin im Flame Diner getroffen und erst einmal etwas Ordentliches zwischen die Kiemen geschoben.

Tag 3

Fahrt durch die Stadt ins Alliierten Museum. Treffen mit den anderen Stammtischen und die Berliner haben mit Hilfe der amerikanischen Botschaft ein ordentlichen BBQ aufgefahren.  

Was nun kommt gehört zu den Top 10 der geilsten Augenblicke unseres Motorradfahrerlebens.

Über zweihundert Motorräder fahren am helllichten Samstagmittag im Konvoi durch Berlin. Das Ganze war als Demonstration für "25 Jahre Mauerfall" und die amerikanisch deutsche Freundschaft aufgesetzt. Alle Straßen wurden durch Motorradstreifen freigehalten, alle roten Ampeln durften überfahren werden und dann ging es an allen Sehenswürdigkeiten direkt zum für uns abgesperrten Brandenburger Tor. Nach einer rund 30-Minütigen Fotosession ging es wieder zurück ins Museum. Respekt an den Berliner Stammtisch der das ein ganzes Jahr vorbereitet hat. Uns läuft heute noch ein Schauer über den Rücken. Am Abend wurde erst einmal in der Nähe der Glienicker Brücke ordentlich abgefeiert.

Tag 4

Während sich der Rest auf den Heimweg macht, bleiben wir (Heike & Thorsten, Susanne und J.R.) in Berlin und besuchen u.A. einem herrlich verträumten jüdischen Friedhof in Berlin. Ein unberührtes Areal, so als hätte es das verschissene 3. Reich nie gegeben. Potsdam wurde auch nochmals ausgiebig besichtigt. Den Abend haben wir dann bei einer Revue im Friedrichstadt Palast verbracht.

Tag 5

Weiterfahrt mit einem Abstecher über Polen an die Müritz. Bezug Hotel direkt in Waren am Müritzer See.

Tag 6

Manuelle Fortbewegung ist angesagt. Wir machen eine Fahrradtour rund um den See, wobei Susanne und J.R. wieder einmal ein Tandem ausleihen.

 

Tag 7

Tour nach Schwerin. Während sich Heike, Susanne und Thorsten die Stadt ansehen, fuhr J.R. weiter zu seinem inzwischen verstorbenen Motorradkumpel Geri. Später treffen wir uns wieder in Schwerin und fahren gemeinsam zurück.

Tag 8

Rückfahrt. Zunächst erst einmal nach Wernigerode in den Harz. Leider hat Heike hier einen kleinen Rutscher in einer scharfen Linkskuve. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert und wir können die Fahrt weiter fortsetzen. Am Nachmittag ist ausgiebiges Sightseeing und später ein gutes Abendessen ist angesagt.  

Tag 9

Rückfahrt über Eisenach mit einem riesigen Eis am Marktplatz, über die Rhön nach Hause wo wir nach rund 2.500 km gefahrener Strecke gesund und munter ankommen. 

Nachtrag:

Nathalie hat noch längere Zeit an Ihren Bruch gelitten, ist dann aber zum Glück im Folgejahr wieder aufs Motorrad gestiegen. 

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